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Karlsruhe und seine Stadtteile

Zentrum der Fächerstadt Karlsruhe ist seit jeher das Schloss am Kopfe der „Fächer“, welches 1715 als Residenz des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach errichtet wurde. Der Karlsruher Kern mit den Einkaufsmöglichkeiten und vielen der Verwaltungsgebäuden befindet sich immer noch in unmittelbarer Nähe.

In den vergangenen Jahrhunderten hat sich Karlsruhe zu einer Metropolregion entwickelt und zählt mittlerweile 27 Stadtteile, die sich um das traditionelle Zentrum gebildet haben. Diese lassen sich, ausgehend vom Zentrum und der Innenstadt, gut nach den vier Himmelsrichtungen gliedern und werden durch die sogenannten „Bergdörfer“ ergänzt.

Ein Video mit spektakulären Luftaufnahmen der Region Karlsruhe finden Sie hier:

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Innenstadt: Die Innenstadt ist in zwei Stadtteile gegliedert, die die Lage im inneren der Stadt bereits vermuten lassen. Die Innenstadt-West, sowie die Innenstadt-Ost.
– Die Innenstadt-West umfasst das Schloss, Teile des Schlossparks, sowie das bekannteste Karlsruher Shopping-Center „Ettlinger Tor“. Hier ist auch die Kaiserstraße mit Ihrer vielen Einkaufsmöglichkeiten zu finden.
– Die Innenstadt-Ost beinhaltet den weitaus ruhigeren Teil der Kaiserstraße und hat ebenfalls einen Teil der Schlosses, sowie des angrenzenden Schlossparks inne. Hier ist der Campus Süd des Karlsruher Institute of Technology, sowie eine Vielzahl von Behörden zu finden.

Norden: Im Karlsruher Norden liegen die Stadtteile Neureut, Knielingen, die Nordstadt, die Nordweststadt, sowie die Waldstadt.
– Neureut ist eine ehemals selbstän­di­ge Landge­meinde, hier befindet sich der Sitz der Firma „Pell-Rich Immobilien“ sowie das Pell-Rich Stadion, welches den FV Fortuna Kirchfeld beheimatet.
– Knielingen ist zu einem bedeu­ten­den Indus­trie­stand­ort gewachsen und beheimatet namenhafte Unternehmen. Durch die Lage direkt am Rhein gilt es als Tor zur Pfalz.
– Die Nordstadt ist der „jüngste“ der 27 Stadt­tei­le, die Berufs­aka­de­mie Karlsruhe ist hier zu finden.
– Die Nordweststadt beinhaltet den alten Flugplat­z, der als Flora-Fauna-Habitat unter Natur­schutz steht.
– Die Waldstadt entstand ab 1957 als Wohnsiedlung im Hardtwald nördlich des Karlsruher Stadtzentrums.

Osten: Der Karlsruher Osten umfasst die Stadtteilen Durlach, Grötzingen, Hagsfeld, Rintheim, sowie die Oststadt.
– Durlach ist mit ca. 30.000 Einwohnern der größte Stadtteil von Karlsruhe und wurde 1938 zwangseingemeindet. Vom Turmberg genießt man den besten Blick auf die Stadt Karlsruhe.
– Grötzingen das „Badische Malerdorf“ – ist im Jahre 1974 durch Einge­mein­dung der östlichste Stadtteil von Karlsruhe geworden.
– Hagsfeld wurde im Jahr 1938 eingegliedert.
– Rintheim zeichnet sich durch eine ruhige Lage aus, die dennoch zentral angebunden ist.
– Die Oststadt beheimatet das Schloss Gottesaue, den Alte Friedhof an der Kapellenstraße, sowie den Hauptfriedhof Karlsruhe, den ältesten deutschen Parkfriedhof.

Süden: Im Süden der der Stadt sind Weiherfeld-Dammerstock, die Südweststadt, die Südstadt, Rüppurr, sowie Beiertheim-Bulach zu finden.
– Weiherfeld-Dammerstock zählt mit nur ca. 6.000 Bewohnern zu den kleinen Stadt­tei­len.
– In der Südweststadt sind viele der namenhaften Einrichtungen vertreten, das Arbeitsamt, das Zentrum für Kunst und Medien­tech­no­lo­gie (ZKM), die Hochschule für Gestaltung (HfG), die Städtische Galerie und das Museum für Neue Kunst, der Filmpalast, der General­bun­des­an­walt beim Bundes­ge­richts­hof, sowie die Landes­zen­tral­bank.
– Die Südstadt beheimatet das Badische Staats­thea­ter sowie den Citypark Karlsruhe (Karlsruhe-Südoststadt)
– Rüppurr steht für ruhiges & angenehmes Wohnen und hat eine sehr gute Verkehrsanbindung.
– Beiertheim-Bulach strahlt dörfliche Atmosphäre aus, Vereins­le­ben und der Gemein­schafts­sinn sind hier stark ausgeprägt.

Westen: Im Westen der Stadt liegen Daxlanden, Grünwinkel, Mühlburg, Oberreut und Weststadt.
– Daxlanden grenzt an den Rheinhafen, hat aber trotzdem den dörflichen Stil behalten.
– Grünwinkel verspricht naturnahes Wohnen in ruhiger Umgebung mit dem Albgrün als Naher­ho­lungs­raum sowie angrenzend an die Günther-Klotz-Anlage.
– Mühlburg beinhaltet den Rheinhafen sowie zahlreiche Gewer­be­an­sied­lun­gen.
– Oberreut liegt 2,5 Kilometer südwestlich der Karlsruher Innenstadt und entstand ab 1960. Hier wurden 2019 die meisten Neubauten fertiggestellt innerhalb des Stadtgebietes von Karlsruhe.
– Die Weststadt gilt mit als der beliebteste Stadtteil Karlsruhes und besticht durch die vielen Altbauten aus Gründer­zeit und Jugendstil.

Bergdörfer: Als Bergdörfer werden aufgrund der erhöhten Lage die Stadtteile Grünwet­ters­bach, Hohen­wet­ters­bach, Stupferich, Palmbach und Wolfarts­weier bezeichnet.
– Grünwet­ters­bach bildet zusammen mit Palmbach die Verwaltungseinheit „Wettersbach“ und gehört noch zum nördlichen Schwarzwald.
– Hohen­wet­ters­bach wurde 1971 nach Karlsruhe eingemeindet.
– Stupferich ist mit rund 9 km der am weitesten vom Zentrum entfernt gelegene Karls­ru­her Höhen­stadt­teil.
– Palmbach wurde 1975 nach Karlsruhe einge­glie­dert und bildet mit Grünwettersbach die Verwaltungseinheit „Wettersbach“.
– Wolfarts­weier ist durch die „Südtangente“, welche beim Zündhütle beginnt, direkt an die A5 angeschlossen.

Blick vom Turmberg in Durlach auf Karlsruhe

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